Aus der Praxis für die Praxis

Wie aus einer Papierliste die KantinenApp wurde.

Was im Frühjahr 2025 als Lösung für ein alltägliches Problem auf einer Feuerwache begann, wird heute von drei Wachen und sieben Wachabteilungen genutzt.

2025entstand die erste Version
3Wachen nutzen die App
7Wachabteilungen arbeiten damit

Die Idee

Eine Strichliste, zu viele Fehler – und der Gedanke: Das geht besser.

Die KantinenApp ist nicht am Schreibtisch als theoretisches Softwareprojekt entstanden. Sie ist direkt aus dem Wachalltag gewachsen: aus falsch gezählten Strichen, langwierigen Abrechnungen und dem Wunsch nach einer bezahlbaren Lösung, die wirklich zu den Abläufen einer Wachabteilung passt.

Schritt für Schritt

Von der ersten Idee zur gemeinsamen Entwicklung.

· Feuerwache Berlin-Wilmersdorf

Der Anfang im Truppmannpraktikum

Während meines Truppmannpraktikums auf der Feuerwache Wilmersdorf begegnete mir immer wieder dasselbe Problem: Bei der alten Papierstrichliste verzählten wir uns ständig, und die anschließende Abrechnung dauerte jedes Mal eine gefühlte Ewigkeit.

Andere verfügbare Lösungen waren für unseren Zweck einfach viel zu teuer. Also dachte ich mir: Das bekomme ich selbst hin. Aus diesem Gedanken wurde ein konkretes Projekt.

· Erste Version

Funktional – aber noch lange nicht fertig

Bis die erste Version zuverlässig funktionierte, war mein Praktikum schon fast vorbei. Schön war sie damals ehrlich gesagt noch nicht. Aber sie bewies, dass die Idee funktionierte und die Papierliste tatsächlich ersetzen konnte.

Nach dem Praktikum kamen immer weitere Wünsche aus der Wachabteilung hinzu. Ich investierte unzählige weitere Stunden, passte Abläufe an und ergänzte Funktionen, die unmittelbar den täglichen Einsatz erleichtern sollten.

· Feuerwache Berlin-Mitte

Aus einer eigenen Lösung wird Zusammenarbeit

Während meiner Staffelführer-Hospitation auf der Feuerwache Berlin-Mitte traf ich wieder auf eine Papierstrichliste. Ich stellte der Wachabteilung meine App vor – und die Begeisterung war sofort da.

Damit begann eine neue Zusammenarbeit. Die Rückmeldungen aus Mitte gaben mir so viel Motivation, dass ich das gesamte Design auf links drehte, neue Funktionen ergänzte und die App noch genauer auf die Wünsche der Wachabteilung abstimmte.

· Externes Praktikum

Die nächste Papierliste, die nächste Wache

In meinem externen Praktikum begegnete mir erneut eine Papierliste und damit praktisch dieselbe Ausgangslage. Auch diese Wache war direkt von der KantinenApp überzeugt und wollte das System einsetzen.

Wieder folgten Anpassungen, zusätzliche Funktionen auf Wunsch der Wache und eine weitere Überarbeitung des Designs. Mit jedem neuen Einsatz wurde die App verständlicher, flexibler und näher an den unterschiedlichen Abläufen vor Ort.

Heute

Drei Wachen, sieben Wachabteilungen und immer neue Ideen

Mittlerweile läuft die KantinenApp auf drei verschiedenen Wachen in insgesamt sieben Wachabteilungen. Von allen kommen regelmäßig neue Ideen und Wünsche auf mich zu.

Genau das macht mich glücklich: Die App ist kein starres Produkt, sondern wird gemeinsam mit den Menschen weiterentwickelt, die sie jeden Tag benutzen. So wird sie für alle besser.

„Die KantinenApp wurde nicht als theoretisches Projekt entwickelt. Sie ist entstanden, weil wir auf der Wache selbst eine bessere Lösung brauchten.“

Philipp Eckinger · Entwickler der KantinenApp

Eine App, die mit ihrem Alltag wächst

Ihr habt ähnliche Abläufe auf eurer Wache?

Dann schauen wir gemeinsam, wie die KantinenApp zu euren Wachabteilungen, Essenszeiten und Abrechnungswegen passt.

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